"Leipziger Staubtag"

Rund um das Thema Wüstenstaub wird in Deutschland in verschiedenen Fachbereichen und Instituten geforscht. Um die Vielfalt zusammen zubringen und neue Verbindungen zu knüpfen, haben wir den "Leipziger Staubtag" organisiert. 

Inzwischen kann der Leipziger Staubtag auf eine dreijährige Workshop-Geschichte zurückblicken. Beim 3. Staubtag 2016 in Leipzig kam die Idee auf, den Staubtag auch an anderen Forschungsstandorten stattfinden zu lassen. Und so laden wir in diesem Jahr für den

22. November 2017

zum 4. Staubtag an das Zentrum für Marine Umweltwissenschaften (MARUM) in Bremen ein.

Gegenseitiger Austausch, ein möglichst umfassender Überblick über die aktuellen Forschungsthemen und Fragenstellungen rund um das Thema Mineralstaub aus Sicht der unterschiedlichen Disziplinen (wie z.B. Meteorologie, Klimaforschung, Geographie, Mineralogie, Bodenkunde, Physik, Chemie, und Mikrobiologie) und interdisziplinäre Diskussionen sollen dabei im Vordergrund stehen. Der Workshop soll die Gelegenheit bieten, sich gegenseitig eigene Forschungsarbeiten, Ideen oder Konzepte in Kurzvorträgen oder als Poster vorzustellen, neue Kontakte zu knüpfen und Ideen zu sammeln. Mögliche Themenfelder (je nach Rückmeldung und Interesse):

  • Feldexperimente, Feldkampagnen
  • Laborexperimente
  • Monitoring
  • Sedimentarchive
  • (Satelliten-) Fernerkundung
  • Modellierung auf verschiedenen Raum- und Zeitskalen
  • Staub-Wechselwirkungen und Staub-Rückkopplungen
  • Staub als Transportmedium für Bakterien und biogenes Material

 

 

  • Wüstenstaub aus Nordafrika hinaus geweht auf den Atlantik in Richtung Kanarische Inseln. Beobachtet von MODIS auf NASA's Terra Satellit am 17. Februar 2004. Quelle: NASA

  • Zwei-farbige Staubwolke vor der Küste Libyens aufgenommen von Terra MODIS am 26. Oktober 2007. Die verschiedenen Farben der Staubwolken sind auf die unterschiedlichen Bodentypen im Quellgebiet zurückzuführen. Quelle: NASA

  • Dünenfeld in Nord-Mauritanien, aufgenommen während eines Forschungsfluges mit dem Britischen FAAM BAe146 Forschungsflugzeuges am 9. April 2011 während der Fennec Campagne.