SAharan Mineral dUst experiMent (SAMUM)

26. Feb. 2000, Staubsturm über Nordwest-Afrika. Quelle: http://oceancolor.gsfc.nasa.gov/SeaWiFS/HTML/dust.html

Im Rahmen des SAharan Mineral dUst experiMent (SAMUM) wurde von einem Konsortium zahlreicher europäischer Forschungseinrichtungen die Wirkung von Saharstaub auf das Klimasystem der Erdatmosphäre untersucht. Detaillierte Informationen sind auf einer eigenständigen Webseite verfügbar.

Leitfragen

Drei Leitfragen motivierten die Studien von SAMUM:

  • Was sind die lokalen mikrophysikalischen und chemischen Eigenschaften von Saharastaub?
  • Welche Eigenschaften hat die mit Wüstenstaub belastete Atmosphäre?
  • Wie wirkt sich Wüstenstaub auf den regionalen und globalen Strahlungshaushalt aus?

 

Teilprojekte

SAMUM unterteilte sich in mehrere Teilprojekte:

  • SAMUM-I: Charakterisierung von Wüstenstaub an seiner Quelle. Dazu wurde ein mehrwöchiges Experiment in Marokko durchgeführt
  • SAMUM-II: Charakterisierung von Wüstenstaub nach mäßigem Fernstransport. Im Rahmen dieser Untersuchung, wurden mehrere Messkampagnen auf den Kapverdischen Inseln durchgeführt, die ca. 2000 km von der Sahara entfernt liegen.

 

Ergebnisse

SAMUM erstreckte sich insgesamt über den Zeitraum von 2006 bis 2011. Zahlreiche am TROPOS durchgeführte Studien beschäftigten sich mit dem SAMUM Datensatz. Veröffentlichungen sind in zwei Spezialbänden von Tellus erschienen:

  • SAMUM-I: siehe hier.
  • SAMUM-II: siehe hier.

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