In den Felduntersuchungen zur Aerosol-Wolken-Wechselwirkung werden Tropfen und Eispartikel aus realen troposphärischen Wolken mithilfe der "Counterflow Virtual Impactor Technik" (Counterflow Virtual Impactor Technik) gesammelt und anschließend im luftgetragenen Zustand verdunstet. Dadurch können die physikalischen und chemischen Eigenschaften der freigesetzten Residualpartikel, die als Wolkenkondensations- bzw. Eiskeime interpretiert werden, bestimmt werden. Diese Messungen liefern wichtige Erkenntnisse zur Tropfenaktivierung und zur heterogenen Eisnukleation, was zu einer verbesserten Beschreibung des Klimaantriebs und der Niederschlagsfähigkeit troposphärischer Wolken führt. Diese Messungen finden in Wolken statt, also auf Bergspitzen oder von Flugzeugen aus.

Messungen zur Charakterisierung von Wolkenkondensationskeimen werden mit CCNC (Cloud Condensation Nucleus Countern) durchgeführt. Diese Messungen finden häufig bodengebunden statt.