Die detaillierte Beschreibung der Wolkenmikrophysik wird mit einem spektralen Ansatz realisiert (Simmel et al., 2002; Simmel und Wurzler, 2006). Das bedeutet, dass die Spektren der Hydrometeore (Aerosolpartikel, Tropfen, Eisteilchen) hinsichtlich ihrer Masse fein aufgelöst werden (z. B. 66 Größenklassen für den Bereich von 1 nm bis mehrere mm). Auf diese Weise können die relevanten mikrophysikalischen Prozesse der flüssigen (Tropfennukleation, Kondensation, Koaleszenz, Tropfenzerplatzen) und festen (Eisnukleation, Gefrierprozesse, Bereifen, ...) Phasen größtenteils explizit beschrieben werden, d.h. es muss nicht auf Parametrisierungen zurückgegriffen werden.