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Die CARIBIC Infrastruktur besteht aus dem CARIBIC Flugzeug, einem speziellen Lufteinlass-system und dem CARIBIC Container mit den Messinstrumente. Das CARIBIC Flugzeug ist ein Airbus A340-600 der Deutschen Lufthansa AG, Frankfurt. Der Lufteinlass, der vom TROPOS entwickelt wurde, befindet sich am unteren Flugzeugrumpf ca. 23 m hinter der Flugzeugnase. Der CARIBIC Container ist ein modifizierter Luftfrachtcontainer von 1,5 x 3,2 x 1,6 m Größe, 1.5 Tonnen Gewicht und beherbergt 17 Messinstrument. TROPOS ist für die Aerosolmessgeräte im Container verantwortlich. Einmal pro Monat wird der CARIBIC Container in den vorderen Frachtraum des A340-600 geladen und auf zwei bis vier Interkontinentalflügen geflogen. Neben der großen Raum- und Nutzlastkapazität eines Luftfrachtcontainers ist das schnelle End- und Beladen ein großer Vorteil eines solchen Systems. Dies minimiert die Störung des eigentlichen Flugzeugbetriebs und gibt den Wissenschaftlern die Möglichkeit zur Instrumentenkalibration und –wartung. Seit 2010 ist CARIBIC Teil des Projekts "In-service Aircraft for a Global Observing System" (IAGOS, www.iagos.org). IAGOS ist dabei sich zu einer Europäischen Forschungsinfrastruktur (ERI) zu wandeln, und ist auf zwei Jahrzehnte angelegt.

Das Bild unten zeigt als Beispiel die räumliche Verteilung der Anzahlkonzentration atmosphärischer Aerosolpartikel größer als 12 nm in 8-12 km Höhe für den nordhemisphärischen Sommer entlang drei verschiedener Flugrouten. Dieser Aerosoldaten sind z. B. für die Validierung globaler Aerosolmodelle sehr wichtig.

Danksagung

Wir danken der Lufthansa AG für ihre finanzielle und logistische Unterstützung      von CARIBIC. Ohne deren Bereitschaft dieses, für eine Fluggesellschaft relativ ungewöhnliches Projekt zu realisieren, wäre CARIBIC nicht möglich gewesen. Die Entwicklung des CARIBIC Systems wurde und wird finanziell durch das Bundes-ministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen von AFO 200 und IAGOS-D unterstützt. Der Messbetrieb profitierte und profitiert von der Förderung durch das 4, 5, 6 und 7 Forschungs-rahmenprogramm der Europäischen Kommission (EC), sowie durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) innerhalb des SPP 1294.