Das Team Partikelneubildung, unter der Leitung von Dr. Birgit Wehner, untersucht die Bildung kleinster Partikel aus Vorläufergasen mit natürlichem Ursprung und ihren Transport. Dieses Phänomen kann in verschiedensten Umgebungen beoabachtet werden, wie z.B. der Arktis, marinen Grenzschichten sowie in der Umgebung von Wolken. Der zweite Schwerpunkt besteht im Vertikaltransport der neugebildeten Partikel, sowie dem Austausch an Grenzflächen, wie z.B. Ozean-Atmosphäre. Ziel unserer Forschung ist den Einfluss einzelner Partikelquellen auf das Aerosolbudget in verschiedenen Regionen zu quantifizieren und abzuschätzen, wie effektiv der Vertikalaustausch der Partikel ist und welche Rolle sie damit für die Wolkenbildung spielen können. Dabei werden neben bodengestützten Messmethoden auch eine Vielzahl von fliegenden Plattformen eingesetzt, wie z.B. unbemannte Flusssysteme (UAS), Fesselballone und eine hubschraubergetragene Platform.

Projekte

APAICA

Im Rahmen einer Polarstern-Expedition analysiert das Projekt vertikale Aerosolflüsse und deren Quellen in der marinen Arktis, mit besonderem Fokus auf Black Carbon und INPs. Ziel ist es, die Rolle dieser Partikel für die Arctic Amplification und gemischtphasige Wolkenprozesse besser zu verstehen.