Staubtag – Interdisziplinärer Workshop zur Mineralstaubforschung

Datum: 26. & 27. November 2026

Ort: Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS), Leipzig

Der Staubtag bringt seit 2014 regelmäßig Forschende unterschiedlicher Disziplinen zusammen, die sich mit Mineralstaub und seinen vielfältigen Wechselwirkungen mit Umwelt, Klima und Gesellschaft beschäftigen. Die Workshop-Reihe bietet eine offene Plattform für den Austausch aktueller Forschungsergebnisse, die Diskussion neuer Fragestellungen und die Entwicklung interdisziplinärer Kooperationen.

Im Mittelpunkt stehen Kurzvorträge, Posterpräsentationen und gemeinsame Diskussionen, die Einblicke in aktuelle und geplante Forschungsarbeiten ermöglichen. Neben dem wissenschaftlichen Programm bietet der Staubtag Gelegenheit, Kontakt zu knüpfen, bestehende Netzwerke zu stärken und neue Projektideen zu entwickeln.

Das Themenspektrum ist bewusst breit gefasst und reicht von Feld- und Laborstudien über Modellierung und Fernerkundung bis hin zu Wechselwirkungen von Staub mit Wolken und Strahlung, paläoklimatische Fragestellungen sowie die Auswirkungen von Staub auf Mensch, Umwelt und Gesellschaft.

Eingeladen sind alle, die sich wissenschaftlich mit Mineralstaub beschäftigen oder Anknüpfungspunkte zur Staubforschung sehen - unabhängig von Fachdisziplin oder Karrierestufe. Neben langjährigen Teilnehmenden sind insbesondere auch neue Interessierte und Nachwuchsforschende herzlich willkommen.
 

  • Wüstenstaub aus Nordafrika hinaus geweht auf den Atlantik in Richtung Kanarische Inseln. Beobachtet von MODIS auf NASA's Terra Satellit am 17. Februar 2004. Quelle: NASA

  • Zwei-farbige Staubwolke vor der Küste Libyens aufgenommen von Terra MODIS am 26. Oktober 2007. Die verschiedenen Farben der Staubwolken sind auf die unterschiedlichen Bodentypen im Quellgebiet zurückzuführen. Quelle: NASA

  • Dünenfeld in Nord-Mauritanien, aufgenommen während eines Forschungsfluges mit dem Britischen FAAM BAe146 Forschungsflugzeuges am 9. April 2011 während der Fennec Campagne.