Aerosol-Variabilität und Interaktion mit Umgebungsbedingungen basierend auf der kleinskaligen vertikalen und horizontalen Verteilung bei Messungen in der Arktis (AIDA)

In der eher sauberen Arktis ist die Neubildung von Partikeln (NPF) im Frühjahr und Sommer eine wichtige Quelle für Aerosolpartikel. Die Aerosolkonzentrationen in der Arktis weisen starke saisonale Schwankungen auf, wobei die Spitzenwerte bei ultrafeinen Partikeln häufig mit offenem Wasser und Schmelzbedingungen zusammenhängen. um diese Prozesse der Neubildung und ds Auftretens kleiner Partikel besser zu verstehen, sind Beobachtungen der vertikalen Partikelverteilung unerlässlich. Allerdings sind vertikale Messungen von kleinen Partikeln (< 20 nm) in der Arktis nach wie vor begrenzt.
Um diese Lücke zu schließen, wurden im Frühjahr 2024 in Ny-Ålesund, Svalbard, Messungen mit dem Fesselballonsystem BELUGA durchgeführt. Sie umfassen den Übergang in die Schmelzsaison mit steigenden Temperaturen und abnehmender Schneedecke. Die Profile zeigen sich verändernde vertikale Muster, die auf steigende UFP-Konzentrationen in Bodennähe im Zuge der fortschreitenden Schneeschmelze hindeuten.