Der LINA Aufbau und ein Beispielbild der Tropfenanrodnung, das gefrorene und ungefrorene Tropfen zeigt.
LINA verwendet eine durch ein Peltier-Element gekühlte Platte, auf die ein hydrophobes Glasplättchen gelegt wird. Darauf befindet sich ein Aluminium-Abstandhalter mit 90 Kammern, in die jeweils 1 µl der Probensuspension pipettiert werden. Der Aluminium-Abstandhalter wird anschließend mit einem zweiten Objektträger abgedeckt, um jede Kammer abzudichten und das Verdunsten der Tröpfchen zu verhindern. Das Array wird in einem mit Trockenluft gespülten Gehäuse mit einer Geschwindigkeit von 1 K/min gekühlt, und eine Kamera nimmt Bilder mit der gewünschten Frequenz auf (die Standardeinstellung entspricht einer Temperaturauflösung von 0,1 K). Gefrorene Tröpfchen werden automatisch anhand ihrer veränderten Lichtreflexion identifiziert, wodurch ein Gefrier-Spektrum als Funktion der Temperatur entsteht. Der Aufbau folgt dem Design von Budke & Koop (2015). Die Anzahl der gefrorenen Tröpfchen bei einer bestimmten Temperatur kann nach Vali (1971) in eine INP-Konzentration umgerechnet werden.